Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

Ab dem 23.11.2023 entfällt auch in Hessen die Isolationspflicht für positiv auf das Coronavirus getestete Personen!
An ihre Stelle tritt eine Reihe von persönlichen Schutzmaßnahmen wie das Tragen von FFP2-Masken in Innenräumen sowie das Abstand halten (1,5m) im Freien, wie wir es ja nach den letzten zwei Jahre ohnehin gewohnt sind. Es wird also vermehrt auf die Eigenverantwortung des/der Einzelnen gesetzt. Dabei gilt natürlich weiter: Wer sich krank fühlt, bleibt daheim 🏡! Knifflig wird es mit der Krankschreibung für Infizierte, die kaum Symptome haben und sich fit zum Arbeiten fühlen. Hier ist sicher eine enge Rücksprache mit dem Arbeitgeber geboten, um eine individuelle Lösung zu finden.
Für uns im SCHAAZ und unsere PatientInnen gilt:
Um Sie, unsere MitarbeiterInnen und KollegInnen zu schützen, bleiben wir auch weiterhin der Praxis fern, wenn wir erkrankt sind. Zudem möchten wir unsere Haus-bezogenen Schutzmaßnahmen weiter aufrecht erhalten:
InfektpatientInnen dürfen die allgemeinen Praxisräume nur mit einem negativen Schnelltest (es genügt auch ein Selbsttest) betreten. Wer positiv ist und eine ärztliche Konsultation benötigt, erhält einen Termin in unserem immer noch abgetrennten Infektsprechzimmer am Hintereingang zum Finkenweg.
Bitte nehmen Sie gerne auch weiterhin die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung wahr, die bei unkomplizierten Verläufen Ihnen und uns Zeit und Mühe erspart ⏳🥵!
Wir sind sicher, auf diesem Weg auch weiterhin der Pandemie trotzen zu können und sehen ein Licht am Horizont.

Ihr Team im SCHAAZ

Informationen zu Corona - Gesundheitsamt Darmstadt (gesundheitsamt-dadi.de)

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Liebe Patientinnen und Patienten, insbesondere liebe Eltern!

Seit wenigen Wochen ist ein eigener Corona-Impfstoff von Biontech für Kinder von sechs Monaten bis vier Jahren verfügbar. Gestern nun hat die Ständige Impfkommission ihre Stellungnahme veröffentlicht:

Empfohlen ist die Impfung für Kleinkinder, die aufgrund von Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Erkrankungsverlauf haben, z.B. Kinder mit Immunschwäche, angeborenen Herzfehlern, chronischen Lungen- oder Nierenerkrankungen, neuromuskulären Erkrankungen sowie genetisch bedingten Syndromen, insbesondere Trisomie 21. Auch Kinder mit Tumorerkrankungen und Leukämien sollten durch die Immunisierung geschützt werden, ebenso wie Frühgeborene bis zu einem Lebensalter von 2 Jahren.

Es erfolgt eine Grundimmunisierung mit einem mRNA-Impfstoff - vorzugsweise Biontech - in angepasster Dosis mit 3 Impfungen im  Abstand von mindestens 3 und 8 Wochen.

Für Kinder, die bereits eine Infektion durchgemacht haben, sind lediglich 2 Impfdosen empfohlen.

Für (immun-) gesunde Kleinkinder besteht derzeit keine allgemeine Impfempfehlung bzgl. Covid 19, anders als für Kinder ab 5 Jahren, für die eine einmalige Covidimpfung ja mittlerweile zu den allgemein empfohlenen Grundimpfungen zählt.

Für weitere Informationen besuchen Sie auch gerne die Website des RKI ! Es wurden zeitgleich auch die Impfempfehlungen für Kinder und Jugendliche mit Kontakt zu RisikopatientInnen angepasst etc...

Wir im SCHAAZ haben von vornherein mit viel Engagement auch Kinderimpfungen durchgeführt und dabei viel Erfahrung gesammelt, was Durchführung und Verträglichkeit betrifft - bezüglich der Impfung der betroffenen Risikogruppen unter Kleinkindern sehen wir jedoch vornehmlich unsere kinderäztlichen Kolleginnen und Kollegen in der Verantwortung.

Wir werden den Kleinkinder-Impfstoff daher nicht regulär vorhalten, können diesen aber bei individuellem Bedarf jeweils zur Folgewoche bestellen.

PS: Weiterhin freuen wir uns über das anhaltende Interesse an der aktuellen Omikron-Boosterimpfung - überprüfen Sie doch bei Gelegenheit, ob Ihr Impfschutz noch aktuell ist, und melden Sich entsprechend bei uns!

PPS: Soeben hat die EMA die an Omikron BA4/5 angepasste Vakzine von Biontech auch für Kinder ab 5 Jahren zugelassen; auch hier hoffen wir auf eine baldige Stellungnahme von EU und STIKO...

Bis bald vor Ort oder hier online !

Ihr Team vom SCHAAZ, gez. Dr. Meike Ott-Tiemann

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Wir schließen die Praxis!!!

Nein, keine Angst, wir schließen nicht ganz, aber:

Wir streiken am Mittwoch, 26.10.2022 ab 12:00Uhr

Die gwohnte Mittwochnachmittagssprechstunde entfällt an diesem Tag!

Warum?

Wir schließen uns der hessenweiten Protestaktion an, zu der der Hausärzteverband, der Verband der Kinder- und Jugendärzte sowie die Kassenärztliche Vereinigung Hessen aufgerufen haben.

Worum geht´s?

Über zwei Jahre haben wir niedergelassenen HausärztInnen neben den intensivmedizinischen Abteilungen die Hauptlast der Coronapandemie getragen. Trotz zahlreicher Ausfälle in den eigenen Reihen haben wir die Versorgung aufrecht erhalten, eine parallele Infektsprechstunde installiert, an freien Tagen geimpft, versucht den knappen Impfstoff an RisikopatientInnen zu verteilen und PatientInnen telefonisch beraten - dabei sind ÄrztInnen und Mitarbeiterinnen (zu Lasten der Familien!) über die Grenze der Leistungsfähigkeit hinausgegangen. Da wir wohl nicht so eng mit der Politik verwoben sind, fielen die Dankesworte von Politik und Krankenkassen hierfür sehr zurückhaltend aus. Auch steuerfinanzierte Bonuszahlungen waren für unsere Medizinischen Fachangestellten im ambulanten Sektor nicht angedacht und wurden von uns selbst geleistet.

Nun haben die Krankenkassen (mit aktuellem Bundestagsbeschluss) zum einen die erst 2019 eingeführte Neupatientenregelung gekippt, nach der diese vorübergehend außerhalb des Budgets behandelt werden dürfen. Was dies bei abnehmenden Ärztezahlen für Menschen ohne Hausarzt oder auf Facharztsuche bedeutet, ist wohl für jede/n nachvollziehbar, insbesondere hinsichtlich der Praxissituation in Schaafheim.

Zum anderen sollen uns vor dem Hintergrund einer Inflation von 10% mit explodierenden  Praxishaltungs- und Energiekosten, kontinuierlich steigenden Tariflöhnen und einer Unzahl aufgetürmter Überstunden durch die Pandemie für die kommenden zwei Jahre Nullrunden zugemutet werden. Ein Schutzschirm wie für Krankenhäuser und Betriebe ist für die Arztpraxen ebenfalls nicht vorgesehen.

Und nicht zuletzt schlagen wir uns mit einer politisch auferlegten aber technisch nicht funktionsfähigen Telematik herum, die uns ÄrztInnen keinerlei Vorteil bringt, jedoch regelmäßig unsere Praxis-EDV lahmlegt und natürlich auch noch bezahlt werden will...

Liebe PatientInnen,

wir sind weiterhin gerne bereit, Sie mit aller Kraft und Hingabe medizinisch zu betreuen. Dies muss aber unter finanziellen und bürokratischen Bedingungen stattfinden, die das Arbeiten in Praxen weiterhin ermöglichen.

Aus diesem Grund werden wir die Praxis am Nachmittag des 26.10. geschlossen halten und verweisen für Notfälle auf die Notdienstzentrale am Krankenhaus Groß-Umstadt (die übrigens auch von uns Niedergelassenen betrieben wird!).

Wir bitten um Ihr Verständnis und Ihre Unterstüzung!

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Kurze Ergänzung zum letzten Beitrag bezüglich der Boosterimpfung am 29.09.2022

Diese Woche ist nun auch die erste Lieferung des Impfstoffes gegen Omikron BA4/5 von Biontech bei uns eingegangen, wobei die maximal mögliche Bestellmenge von 240 Impfdosen pro Arzt/Ärztin mal wieder drastisch gekürzt wurden (geliefert wurden lediglich 40 Impfdosen pro Arzt...).

Wie Sie es nun schon gewohnt sind, impfen wir vorrangig am Freitag nachmittag, zusätzlich aber auch Montag mittag, nach Terminvereinbarung.

Da der neue Impfstoff  auf einer innovativen Fertiglösung basiert und nicht mehr aufwändig verdünnt und vorbereitet werden muss, ist im Einzelfall auch die spontane Verimpfung aus der Sprechstunde heraus möglich.

Wir freuen uns, Sie demnächst zu Ihrer persönlichen Auffrischimpfung begrüßen zu dürfen! 

Bis dahin - Ihr Team vom SCHAAZ, gez. Dr. Meike Ott-Tiemann

Und zur Erinnerung: Sie finden uns nun auch auf Instagram: wir_im_schaaz

Wir freuen uns über zahlreiche Follower!

 

Liebe Patientinnen und Patienten!

So, nun ist sie endlich raus, die lang erwartete Impfempfehlung der STIKO bezüglich der neuen Omikron-angepassten Impfstoffe:

Geraten wird ab sofort, für die Boosterimpfung vorzugsweise die neuen bivalenten Impfstoffe zu verwenden. Dabei kann sowohl der BA1 als auch der noch aktuellere BA4/5 angepasste Impfstoff eingesetzt werden. Beide lösen eine verbesserte Immunantwort gegen die verschiedenen Omikronvarianten aus als der ursprüngliche Impfstoff, der ja noch gegen die erste SARS-CoV2 - Variante ("Wildtyp") aus der Frühphase der Pandemie gerichtet war. 

Dabei ändert sich die Zielgruppe für die Boosterimpfung vorerst nicht: Eine 1. Boosterimpfung erhalten alle Personen ab 12 Jahren; die 2. Boosterimpfung wird weiterhin für Menschen ab 60Jahren sowie Risikogruppen wie Immungeschwächte, Pflegeheimbewohner und medizinisches Personal empfohlen. Zusätzlich kann eine 3. Boosterung - also insgesamt 5. Covid-Impfung - im Einzelfall für Hochbetagte und Immunsupprimierte erwogen werden, dann im Abstand von weiteren 6 Monaten.

Für die Grundimmunisierung findet weiterhin der altbekannte Comirnaty von Biontech/Pfizer Verwendung, ebenso für Kinder von 5-11Jahren, die ja eine einmalige Coronaimpfung im Rahmen der allgemein empfohlenen Basisimpfungen bekommen sollen. Bei besonders gefährdeten Kindern kann auch eine weitere Impfung vorgenommen werden. 

Was heißt das nun konkret für unser und Ihr weiteres Impfmanagement?

Wir rechnen nächste Woche mit der ersten Auslieferung des neuen Omikron BA4/5 Impfstoffes von Biontech/Pfizer und werden ab sofort für die Boosterimpfung ausschließlich auf diesen setzen. Vorhandene Bestände der BA1-Vakzine können auf Ihren Wunsch ebenfalls noch zur Anwendung kommen. Der Impfstoffhersteller Moderna bietet bisher keine 4/5-Vakzine an, auch wird uns die Bevorratung der verschiedenen Covid-Impfstoffe zu aufwändig. Sollten Sie sich für den BA1-Moderna-Impfstoff oder einen der beiden Totimpfstoffe (Novavax bzw. der erst kürzlich zugelassene Impfstoff Valneva) interessieren, so wenden Sie sich bitte an ein  Impfzentrum!

Ziel der Boosterung bleibt nach wie vor, einen sc,weren Krankheitsverlauf  zu verhindern - hierfür sind alle vorhandenen Vakzinen nochmals ausdrücklich geeignet!

Bis bald zu Ihrem persönlichen Impftermin!

Ihr Team im SCHAAZ

 

Der Grippeimpfstoff 2022/23 ist da !!!

Wie schon im letzten Jahr bieten wir Ihnen auch dieses Jahr (ab KW39) wieder eine 

OFFENE IMPFSTUNDE:  Dienstags und Donnerstags von 11:00-12:00Uhr;

sowie Montags von 16:00-18:00Uhr nach Terminvereinbarung, hier auch gerne kombiniert mit der Corona-Booster-Impfung.

Speziell für Personen ab 60Jahren halten wir den empfohlenen besonders effektiven  Grippeimpfstoff "Efluelda" vor.

Den bivalenten Boosterimpfstoff mit der aktuellen Omikron BA4/5- Variante erwarten wir ab nächster Woche - und hoffen bis dahin auf eine konkrete Stellungnahme der STIKO!

 

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Verstärkung gesucht!!!

Du bist MFA

und suchst eine neue abwechslungsreiche Herausforderung

in einem lebendigen Team ?

 

Dann bewirb Dich JETZT

bei uns im SCHAAZ – Medizin mit Herz & Verstand

 

einfach und schnell: bewerbung-schaaz@web.de

oder konventionell: Taunusstraße 3, 64850 Schaafheim

z. Hd. Dr. M. Ott-Tiemann

Bis dann, wir freuen uns !

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Ab sofort finden Sie/findet Ihr uns auch auf Instagram: wir_im_schaaz 

- schaut doch mal rein!

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Liebe Patientinnnen und Patienten,

Wie Sie sicher verfolgt haben, hat die EMA letzten Donnerstag den neuen Omikron-Impfstoff von Biontech Pfizer zugelassen, der eine Kombinationsvakzine gegen den Wildtyp des Coronavirus und die erste Omikronvariante BA1 enthält. Die erste Lieferung dieses Impfstoffes erwarten wir Anfang nächster Woche. Jedoch hat die STIKO bisher noch keine Stellungnahme ausgesprochen, für welche Personengruppen dieser nun widerum emfpfohlen wird, bzw. ob nun gar eine fünfte Impfung damit erfolgen soll...

Sobald hierzu konkrete Empfehlungen vorliegen, informieren wir Sie wieder an dieser Stelle!

Bis dahin herzliche Grüße von Ihrem Schaaz-Team

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Von der Digitalisierung im Gesundheitswesen und Ihren Auswüchsen vor Ort

 

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

Viele von Ihnen haben es schon mehrfach bemerkt und bemängelt: Unsere Telefonanlage ist permanent überlastet und wirft Sie aus der Leitung; es bilden sich lange Schlangen an der Anmeldung, während unsere Medizinischen Fachangestellten mit ständig abstürzenden Kartenlesegeräten kämpfen und Ihre Versichertenkärtchen regelmäßig in unsere mobilen Kartenlesegeräte einlesen müssen, die eigentlich für Hausbesuche vorgesehen sind. Vielleicht sind Ihnen auch schon seltsam anmutende Verfahren unserer Mitarbeiterinnen aufgefallen, wie Klopfen der Karte gegen Tischkanten, Stuhlbeine oder dampfende Köpfe....

Zu Ihrem Verständnis: Das alles sind die Auswüchse der Digitalisierung im Gesundheitswesen, mit denen wir niedergelassenen ÄrztInnen uns momentan herumschlagen und von denen Sie allenfalls die Spitze des Eisbergs zu sehen bekommen.

So waren wir durch politische Vorgaben bereits vor längerer Zeit (noch bevor Corona uns überrollt hat) gezwungen, die Praxen im Rahmen der „Telematik-Infrastruktur“ mit sogenannten elektronischen Konnektoren auszustatten, um die digitale Kommunikation mit anderen Praxen, Krankenhäusern und nicht zuletzt den Krankenkassen zu ermöglichen. Noch vor deren eigentlich vorgesehenem Stichtermin erwiesen sich diese jedoch als äußerst störanfällig und inkompatibel mit der bisherigen Praxis-EDV, so dass derzeit deutschlandweit der Austausch der (vor erst ca. 2 Jahren kostenintensiv installierten) Konnektoren erfolgt (wer das alles bezahlt, können Sie sicher erahnen – wir hatten bisher nichts als Kosten und Ärger, ohne einen einzigen Vorteil erfahren zu haben!). Insbesondere die Gesundheitskarten des neueren Typs G2.1 (zu finden in der rechten oberen Ecke der Versichertenkarte) führen regelmäßig zum Absturz der gesamten Praxis-EDV. In einschlägigen KollegInnen- und MfA-Foren kursieren seit Monaten die absurdesten Tipps, wie dies verhindert werden kann (s. Beginn des Artikels) – wir haben mittlerweile unsere Lesegeräte mit zusätzlichen Plastikaufsätzen beklebt, die die elektrische Entladung beim Einstecken der Karte verhindern sollen.

Über eben diesen störanfälligen Anschluss soll nun seit dem 01.07.2022 eigentlich auch die Kommunikation unter uns ÄrztInnen der verschiedenen Disziplinen stattfinden sowie die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (kurz „eAU“) erstellt werden, deren Installation bei uns kürzlich seitens des Anbieters gescheitert ist und verschoben wurde. Zu Ihrer Vorab-Info: Auch nach erfolgreicher Installation der „eAU“ werden Sie die dreiseitige Krankmeldung in Papierform ausgedruckt erhalten; der einzige Unterschied zum bisherigen Verfahren besteht darin, dass wir ÄrztInnen nach Ende der Sprechstunde tagesgleich eine digitale Meldung an Ihre Krankenkasse verschicken müssen. Wie das für uns persönlich nach einem ohnehin langen Arbeitstag und neben familiären Verpflichtungen zu bewältigen sein wird, sei dahingestellt...

Bezüglich des Austausches mit FachärztInnen ist hier auch das in den öffentlichen Medien vielfach verunglimpfte gute alte Fax weit weniger störanfällig als die neue „KIM“ -Technik.

Wie Sie uns in letzter Zeit gehäuft berichten, ist auch bei unseren fachärztlichen KollegInnen derzeit kein Durchkommen und Termine dann frühestens in 4-9 Monaten zu erhalten. Hieraus können Sie ersehen, wie sehr unser gesamtes Gesundheitswesen auf Kante gestrickt ist und die derzeitigen coronabedingten Ausfälle auf dem Boden des vorbestehenden Personalnotstands – gepaart mit den geschilderten technischen Schwierigkeiten – das gesamte System ausbremsen!

Trotz aller Widrigkeiten sind wir weiter für Sie da – wenn auch urlaubsbedingt in wechselnder Aufstellung.

Einen erholsamen Sommer für Sie alle

wünscht Ihr Team im SCHAAZ, gez. Dr. Meike Ott-Tiemann

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Impfsituation im SCHAAZ (26.05.2022) und Impf-News

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Kinder,

Mal wieder gibt es Neuigkeiten an der Corona-Impf-Front, die  in der letzten Zeit deutlich in den Hintergrund getreten ist: Die Ständige Impfkommiission (STIKO) empfiehlt nun allen Kindern zwischen 5 und 11Jahren eine Coronaimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. Bisher galt diese Empfehlung nur für Kinder mit Vorerkrankungen bzw. engem Kontakt zu RisikopatientInnen; auf Wunsch stand die Möglichkeit zur Impfung jedoch jedem/r zur Verfügung. 

Laut der aktualisierten Empfehlung sollen nun alle Kinder zwischen 5 und 11 Jahren einmalig gegen Covid 19 geimpft werden; da ein großer Anteil der Kinder mittlerweile (leider) eine Infektion durchgemacht haben, geht man von einem ausreichenden Schutz bzw. Komplettierung des Immunstatus durch die einfache Impfung für gesunde Kinder aus. Zu einer eventuell vorausgegangenen Coronavirusinfektion soll dabei ein Abstand von 3 Monaten eingehalten werden.

Kinder mit Vorerkrankungen sollen weiterhin eine Grundimmunisierung mit zwei Impfungen sowie eine Auffrischimpfung erhalten. Gesunde Kinder mit engem Kontakt zu Risikopersonen für einen schweren Verlauf bekommen ebenfalls zwei Impfungen. Für Jugendliche ab 12 Jahren ändert sich nichts: Hier ist auch weiterhin die Impfung für alle - unabhängig vom Gesundheitszustand -  empfohlen, zweimal im Rahmen der Grundimmunisierung sowie die Boosterimpfung drei Monate später. Die Entscheidung obliegt jedoch natürlich auch weiterhin den Eltern/Erziehungsberechtigten, wie Karl Lauterbach nochmals explizit betonte, je nach Alter natürlich im Einvernehmen mit dem/der Heranwachsenden!

Vor Ort bei uns im SCHAAZ erleben wir aktuell einen deutlichen Rückgang der Nachfrage nach Covid-Impfungen, werden jedoch weiterhin ausreichend Impfstoff/Biontech für Kids für Ihre/Eure individuellen Bedürfnisse bereithalten!

Im Gegenzug zeichnet sich momentan eine erfreuliche Tendenz ab: Sensibilisiert durch die Pandemie nehmen wieder viele von Ihnen das Thema Immunschutz  vermehrt wahr und ergreifen aktiv die Möglichkeit weiterer Impfungen. So möchten wir auf die Impfempfehlung für alle Menschen ab 60 Jahren zur Impfung gegen Pneumokokken (Lungenentzündung) und Gürtelrose hinweisen, auch spezifische Reiseimpfungen werden mit Lockerung der coronabedingten Einreisebeschränkungen wieder zunehmend interessant. Für Schwangere und ihr Umfeld ist eine Überprüfung und Aktualisierung des Keuchhusten-Schutzes  dringend geboten, und auch Jungen können von einer Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs profitieren!  und und und...

Sprechen Sie uns gerne für eine individuelle Impfberatung an! 

Seid herzlich gegrüßt von Eurem Team im SCHAAZ

 

Anrufen hilft!!!

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Kinder und Jugendliche,

heute wenden wir uns wegen eines traurigen und oft verdrängten Themas an Sie und Euch:

viel wurde darüber berichtet, dass während der Pandemie häusliche Gewalt und Übergriffe besonders auf Frauen und Minderjährige dramatisch zugenommen haben.

Insbesondere Kinder und Jugendliche sind der häuslichen sowie sexualisierten Gewalt zumeist wehrlos ausgeliefert und ziehen sich in der Folge aus Hilflosigkeit und Schamgefühlen mehr und mehr in sich zurück - aber: Schweigen ist keine Lösung!!!

Darum wenden wir uns mit diesem Aufruf des Polizeipräsdiums Südhessen aktiv an Sie und Euch:  Kommt Ihnen im Umgang mit einem Ihnen (an-)vertrauten Kind etwas spanisch vor? Hast Du in Deinem Alltag Situationen erlebt, die Dir unangenehm waren, Dir Schmerzen, Scham oder ein ungutes Bauchgefühl bereitet haben, oder ist Dir ein/e Erwachsene/r  körperlich entschieden zu nahe gekommen?

Dann zögern Sie/Ihr nicht, Euer Schweigen zu brechen! Wendet Euch an eine Vertrauensperson in Famile, Schule, Freundeskreis; Sprechen Sie uns im geschützen Rahmen der hausärztlichen Sprechstunde auf die bestehenden Bedenken und Erlebnisse an; wendet Euch an die Hotline der bundesweiten Initiative "Anrufen hilft!"!

0800 22 55 530 Hilfe-Telefon Sexueller Missbrauch (anrufen-hilft.de)

Entsprechendes Informationsmaterial finden Sie online und demnächst auch in unseren Praxisräumen.

Nur Mut : Schweigen ist keine Lösung - Reden hilft!

Ihr/Euer Team vom SCHAAZ

 

Aktuelle Isolations,- und Quarantäneregeln in Hessen:

Home - Gesundheitsamt Darmstadt (gesundheitsamt-dadi.de)

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Liebe Patientinnen, Liebe Patienten,

Trotz aller Lockerungsmaßnahmen ist in Hessen das Tragen von Schutzmasken in Krankenhäusern und Arztpraxen weiterhin gesetzlich vorgeschrieben.

Im Rahmen unseres Hausrechts  verlangen wir für alle Besucher ab 12 Jahren zum Schutz der anderen Patienten das Tragen einer FFP2-Maske!

Vielen Dank für ihre Unterstützung bei dieser Maßnahme ! 

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Artikel zum Ende der Infektsprechstunde ab dem 1.5.2022

(14.4.2022)

Liebe Patientinnen und Patienten,

 

Einen gefeierten Freedom-Day hat es zwar in Deutschland nicht gegeben – viel zu schmerzhaft und erschütternd sind die Nachrichten aus der Ukraine, um Ausgelassenheit und Feierstimmung aufkommen zu lassen. Auch sind die Corona-Inzidenzen hierzulande trotz deutlichen Abwärtstrends

immer noch so hoch wie nie in den letzten zwei Jahren. Dennoch wurde mit dem 03.04.2022 eine neue Phase der Pandemie eingeläutet: Keine komplizierte Kontrolle mehr nach jeweils geltender 2G, 3G, 2G+-Regelung an Kneipe, Kino und Fitnessstudio, keine Maske mehr beim Lebensmittel- und Schuheinkauf, keine einsamen Stunden mehr in Home-Office und Online-Studium! Die Politik scheint sich aus der Verantwortung gezogen zu haben. Dies begründet sie damit, dass „das Gesundheitssystem“ nicht mehr überlastet sei. Zwar erleben wir wie eh und je in der niedergelassenen Versorgung vor Ort das genaue Gegenteil: Die Zahl der positiven Antigen-Schnelltests, die einer Bestätigung mittels PCR bedürfen, explodiert seit Wochen, während unser eigenes Praxis-Personal isolations- bzw. quarantänebedingt extrem ausgedünnt ist – jedoch scheinen sich juristisch-politische Vorgaben nach wie vor nicht an den Gegebenheiten des ambulanten Sektors zu orientieren, sondern allein an der bundesweiten Auslastung der Intensivstationen; auch wenn auch unsere zuständigen regionalen Krankenhäuser keine Betten mehr für unsere NotfallpatientInnen haben und wir diese mittlerweile auf eine ungewisse Odyssee schicken müssen...

 

Doch was bedeutet das alles nun konkret für Sie und uns in den hausärztlichen Praxen vor Ort?

  1. In Arztpraxen gilt ebenso wie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen weiterhin die Maskenpflicht – im Rahmen unseres Hausrechts behalten wir uns vor, je nach Pandemiesituation das Tragen einer FFP2-Maske anzuordnen.

 

  1. Nach ausführlichem Abwägen aller Vorteile und Risiken haben wir Schaafheimer HausärztInnen uns entschlossen, die seit nunmehr zwei Jahren etablierte Infektsprechstunde im Isolationsbereich des SCHAAZ zum 01.05.2022 einzustellen!

    Die Organisation dieser gesonderten und speziell abgesicherten Infektsprechstunde hat uns über die letzten zwei Jahre über die Maßen in Anspruch genommen, da sie mit erheblichem organistorischen, personellen und persönlichen Aufwand einherging (die Terminplanung und Benachrichtigung über Testergebnisse erfolgte monatelang persönlich über uns ÄrztInnen meist nach Feierabend von zu Hause, was erhebliche Einbußen unseres Privatlebens mit sich brachte...).

 

Somit sehen wir einem „normalen“ Praxisablauf ab Mai freudig entgegen!

Jedoch bitten wir Sie, auch weiterhin bei der Terminvereinbarung Infektsymptome unbedingt anzugeben, damit wir einen geeigneten Zeitpunkt im Rahmen der Sprechstunde wählen können. Sollten Sie unter akuten Erkältungsbeschwerden leiden, erhalten Sie nur mit aktuellem negativen Schnell- bzw. Selbst-Test sowie FFP2-Maske Zugang zu unseren Praxisräumen.

Sollten Sie an Covid erkrankt sein, besteht jedoch auch weiterhin die Möglichkeit, dass Sie sich bei akuter Verschlechterung nach telefonischer Absprache zu einer ärztlichen Untersuchung und Beratung bei uns vorstellen können, ohne andere PatientInnen zu gefährden!

 

Zudem behalten wir uns vor, je nach Infektionslage unsere bewährte Infektsprechstunde jederzeit wieder zur „reaktivieren“, um gefährdeten Personen auch in Zukunft einen optimalen Schutz zu gewährleisten.

Was bleibt nach zwei Jahren Pandemie zu sagen:

Als ÄrztInnen liegt uns auch weiterhin der Schutz unserer vulnerabelsten Mitmenschen am Herzen, darunter besonders der besonders gefährdeten immungeschwächten MitbürgerInnen sowie unserer Kinder, die schon allzu viele Opfer und Verzicht auf sich genommen haben! Erneute Einschränkungen im Herbst wären für ihre Entwicklung fatal, wie auch der Verband der Kinder- und JugendärztInnen aktuell wieder betont hat!

Bei Ihnen allen, liebe Patientinnen und Patienten, möchten wir uns bedanken

  • für Ihre Kooperation und Solidarität in den letzten zwei Jahren

  • für dankbare, ermutigende und anerkennende Worte, auch wenn Sie oft viel Geduld an Telefon und Rezeption mitbringen mussten

  • für stärkendes Nervenfutter in Form von Süßigkeiten, Kaffeespenden und sonstigen Mitbringseln

und nicht zuletzt für Ihre großzügigen spontanen Spenden für unsere notleidenden Mitmenschen in der Ukraine, die wir an die Organisationen Bündnis Deutschland hilft, Ärzte ohne Grenzen, UNICEF und Caritas zielgerichtet und zeitnah weiterleiten konnten!

Ein großes Dankeschön an unsere Patientinnen und Patienten in Schaafheim und umgebenden Gemeinden!!!

Ihre Schaafheimer HausärztInnen & Teams 

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Impfsituation(Covid19) im SCHAAZ (19.03.2022)

Liebe Patientinnen und Patienten,

In der nächsten Woche werden wir erstmals den proteinbasierten Imfpstoff des Herstellers Novavax erhalten, auf den manche noch gewartet haben. Sollten Sie Interesse an einer Impfung mit diesem Imfpstoff haben, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf und vereinbaren Ihren Impftermin. Auch hier sind zwei Impfungen im Abstand von drei Wochen erforderlich, geeignet ist Novavax für Personen ab 18 Jahren, jedoch nicht für Schwangere und Stillende; auch für die Boosterimpfung ist er nicht empfohlen.

Im Übrigen bieten wir weiterhin Covidimpfungen mit den Impfstoffen von Biontech und Moderna an - und wollen hier insbesondere nochmals an die 2. Boosterimpfung erinnern, die mit einem Abstand von 3 Monaten zur Drittimpfung für alle Menschen ab 70Jahren sowie Immunsupprimierte empfohlen wird.  Machen Sie unbedingt von diesem zusätzlichen Schutzangebot Gebrauch - auch wenn wir derzeit  zahlreiche Infektionen trotz Immunisierung sehen,  verlaufen diese bei Geimpften doch meist glimpflich.  Wie die Pandemie nach dem 20. März bzw. nun 2. April  weiter verlaufen wird, haben wir alle mit in der Hand!

Es grüßt herzlich 

Ihr aktuell arg Corona-gebeuteltes Team vom SCHAAZ

Liebe Patientinnen und Patienten,

seit nunmehr fast zwei Wochen erleben wir, was wir in Deutschland und der gesamten westlichen Welt nie mehr erleben wollten: Einen Krieg in in unmittelbarer Nähe, unermessliches Leid und erschütternde Schicksale von Millionen Menschen in der Ukraine, die wir quasi live online verfolgen und mitfühlen müssen! Wir alle sind tief betroffen, verzweifelt und wütend und empfinden eine unendliche Ohnmacht gegenüber der Gewalt und Machtbesessenheit totalitärer Autokraten.

Um einen kleinen Beitrag der Solidarität und Humanität zu leisten, haben wir vor einer Woche eine Spendenbüchse an unserem Anmeldetresen aufgestellt - und sind überwältigt von IHRER umwerfenden Hilfsbereitschaft: Bereits innerhalb der ersten fünf Tage haben SIE 313,10€ für unsere ukrainischen Mitmenschen in Not eingeworfen!

Wir haben Ihre Spenden zu gleichen Teilen der Aktion "Deutschland hilft/Nothilfe Ukraine" sowie "Ärzte ohne Grenzen" (denen wir uns ohnehin verbunden fühlen) zukommen lassen.

Wir danken IHNEN ALLEN für Ihre spontane großzügige Hilfsbereitschaft und Solidarität!!!

Die "Sammelbüchse" wird weiterhin an der Anmeldung auf engagierte SpenderInnen warten - es gibt leider noch genug zu tun; weitere Hilfe benötigen sicher am dringendsten die unschuldigsten Opfer dieser humanitären Katastrophe: die Kinder, so dass wir gezielt für die diesbezüglichen Aktivitäten der UNICEF einen Beitrag leisten möchten.

Eine im wahrhaftesten Sinne friedliche Zeit  wünscht 

Ihre Ärzteschaft im SCHAAZ mit Team

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PCR-Tests bei asymptomatischen Patienten nur noch nach positivem Antigenschnelltest !!!

Entsprechend der ab dem 12.2.2022 geltenden neuen Testverordnung des Bundesgesundheitsministeriums dürfen Corona-PCR-Tests nur noch nach positivem Schnelltest (auch Eigentest) vorgenommen werden.

Dies gilt auch in folgenden Fällen:

1. "Rote Corona Warn-App"

2. Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe, Bewohner von Pflegeheimen, Angehörige vulnerabler Gruppen (z.B. Pflegeberufe)

3. Kontaktpersonen von Coronaerkrankten (Angehörige, Arbeitskollegen, Klassenkameraden,...)

Bitte führen Sie vor jedem Besuch der Infektsprechstunde daher einen Schnelltest durch !!!

Angepasste Teststrategie - BundesgesundheitsministeriumAngepasste Teststrategie - Bundesgesundheitsministerium

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In eigener Sache: Nur noch mit FFP2-Maske!

Liebe Patientinnen und Patienten,

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen: Seit Wochenbeginn gilt auch in Hessen in Lebensmittelgeschäften, Banken, Geschäften des Einzelhandels etc. FFP2-Maskenpflicht  - und auch an unserer Eingangstür hängt seit diesem Montag ein entsprechendes Schild aus!

Wir haben uns entschieden, im Interesse Ihrer Sicherheit, aber auch um uns selbst vor Infektionen mit konsekutiven  Personalausfällen und daraus erfolgenden Einschränkungen des Praxisbetriebs - also somit Ihrer weiteren ärztlichen Versorgung!-  von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen und Sie dabei um Ihre Mitarbeit zu bitten: Ab sofort gilt auch im SCHAAZ die Auflage zum Tragen einer FFP2-Maske für alle Personen ab dem 12. Lebensjahr! Bitte halten Sie dementsprechend eine FFP2-Maske bereit, die Mund und Nase korrekt abdeckt! Anders als in Krankenhäusern und vielen anderen Facharztpraxen lassen wir jedoch auch weiterhin enge Angehörige des/der PatientIn  ohne Prüfung des Impf/Teststatus als Begleitperson  zu, um die Untersuchungssituation für alle unsere PatientInnen (Kinder, Senioren, Menschen mit fremdsprachigem Hintergrund) so optimal und vertrauensvoll wie möglich zu gestalten.

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Mitarbeit und Verständnis!

Ihr Team im SCHAAZ

 

Impfsituation(Covid19) im SCHAAZ (06.02.2022)

Liebe Patientinnen und Patienten!

Und schon wieder gibt es Neuigkeiten von der Impf-Front: Am 3.2. hat die Ständige Impfkommission eine Empfehlung zur 2. Auffrischimpfung für gesundheitlich besonders gefährdete Personengruppen herausgegeben. Somit sollen Menschen ab 70 Jahren, PflegeheimbewohnerInnen und immungeschwächte Personen ab 5Jahren eine zweite Boosterimpfung mit einem Mindestabstand von drei Monaten zur ersten Auffrischimpfung erhalten. Für medizinisches Personal gilt ebenfalls die Empfehlung zum erneuten Boostern, jedoch frühestens sechs Monate nach der Drittimpfung.

Hintergrund der Empfehlung ist, dass der Schutz gegenüber der zirkulierenden Omikronvariante innerhalb weniger Monate abzunehmen scheint, weshalb insbesondere immungeschwächte und ältere Menschen, die das höchste Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid19-Erkrankung tragen, von der verbesserten Schutzwirkung durch die vierte Impfung profitieren sollen.

Personen, die nach der 1. Boosterimpfung eine SARS-CoV2-Infektion durchgemacht haben, wird aktuell nicht zu einer weiteren Impfung geraten. Naturgemäß ist die Datenlage zu Effektivität und Verträglichkeit einer erneuten Boosterimpfung noch dünn; man geht jedoch davon aus, dass die Impfnebenwirkungen ähnlich ausgeprägt sind wie bei der ersten Boosterimpfung - also meist eher gering.

Wir möchten hier noch ergänzen, dass die Boosterimpfung aktuell weiter mit den bisherigen Impfstoffen von Moderna und Biontech erfolgt, eine spezifische Omikron-Vakzine durchläuft zwar derzeit klinische Prüfungen, ist aber noch nicht von der EMA zugelassen.

Wir im SCHAAZ werden für Interessierte aus den genannten Personengruppen die Viertimpfung im Rahmen unserer Terminmöglichkeiten anbieten - sprechen Sie uns gerne an!

Ihre HausärztInnen im SCHAAZ & Team

 

Impfsituation(Covid19) im SCHAAZ (31.01.2022)

Für Sie, liebe Patientinnen und Patienten, hier nur in Kürze ein Update zur aktuellen Impfsituation:

Laut Ankündigung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) können wir ab nächster Woche wieder ausreichende Mengen des gefragten Impfstoffs von Biontech beziehen,  der für alle Menschen ab 12Jahren geeignet ist. Wir möchten uns dann aus logistischen Gründen auch wieder schwerpunktmäßig auf diesen Impfstoff konzentrieren, werden aber weiterhin auch in gewissem Umfang den Impfstoff von Moderna vorhalten, um Ihren individuellen Anfragen entgegenzukommen und begonnene Impfserien fortsetzen zu können. 

Auch der Kinderimpfstoff von Biontech/Pfizer steht nach wie vor in unbegrenztem Umfang zur Verfügung, und unsere Kinderimpftermine am Mittwoch nachmittag erfreuen sich reger Nachfrage!

Zu guter letzt hier noch einige Informationen für diejenigen unter Ihnen, die noch auf den proteinbasierten Impfstoff setzen: Der sogenannte "Totimpfstoff"  Nuavaxovid von Novavax soll laut BMG  ab dem 21.Februar erstmals ausgeliefert werden - allerdings nur in geringem Umfang und vorerst ausschließlich an die Länder, sprich an die Impfzentren! Ab wann wir niedergelassenen ÄrztInnen diesen beziehen können, ist derzeit noch völlig offen - voraussichtlich aber nicht mehr im ersten Quartal.

Über weitere Entwicklungen halten wir Sie auch weiterhin an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Bis bald und herzliche Grüße von Ihren ÄrztInnen im SCHAAZ mit Team

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Impfsituation(Covid19)im SCHAAZ (17.01.2022)

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Jugendliche!

Seit Ende letzter Woche empfiehlt die Ständige Impfkommission die dritte bzw. sog. Boosterimpfung nun auch für Kinder und Jugendliche von  12-17Jahren.  Diese soll mit dem mRNA-Impfstoff von Biontech durchgeführt werden und mit einem Mindestabstand von drei Monaten zur letzten vorangegangenen Impfung erfolgen.  Grund für die Empfehlung ist der auch in dieser Altersgruppe nach einigen Monaten nachlassende Imfpschutz vor der SARS-CoV2-Infektion im allgemeinen sowie eine Abschirmung gegenüber der nun grassierenden Omikron-Variante.

Diese Empfehlung fällt nun prompt in die Phase der Lieferengpässe des benötigten Impfstoffes von Biontech/Pfizer (wir haben zuletzt berichtet), so dass mal wieder die jungen Menschen das Nachsehen haben - nicht zum ersten Mal in dieser Pandemie!

Allerdings scheinen sich aktuell die Liefermengen wieder etwas zu stabilisieren, so dass wir Euch, liebe Jugendliche, ermutigen möchten, auf jeden Fall mit uns Kontakt aufzunehmen, um je nach Verfügbarkeit einen möglichst zeitnahen Impftermin zu finden - vielleicht klappt es ja schon nächste Woche?!

An alle Booster-Interessierten über 30Jahren möchten wir nochmals appellieren, den ebenbürtigen Impfstoff von Moderna für sich in Anspruch zu nehmen - so sollten wir doch mit vereinten Kräften einen geeigneten Impfschutz für jede und jeden verwirklichen können!

Es grüßen herzlich  Ihre HausärztInnen im SCHAAZ mit dem gesamten Team

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Liebe PatientInnen des SCHAAZ, insbesondere liebe Impfwillige unter 30Jahren!

Wie bereits in unserer letzten Aktualisierung mitgeteilt, empfiehlt die STIKO für die Boosterimpfung für Personen unter 30Jahren den Impfstoff von Biontech/Pfizer. In Ihrer aktuellen Stellungnahme vom 21.12.2021 wurde zudem der Zeitraum zur Drittimpfung oder sogenannten "Boosterimpfung" auf drei Monate verkürzt, um einem schweren Verlauf bzw. der erhöhten Übertragung insbesondere unter der Omikronvariante zuvorzukommen.

Leider sieht die Realität folgendermaßen aus: Für die kommende Woche können wir wir pro Arzt/Ärztin lediglich 6(!!!) Impfdosen des Herstellers Biontech bestellen! Letzte Woche bekam jeder Impfarzt im SCHAAZ 12 Impfdosen ausgeliefert - es herrscht also ein eklatanter Mangel, wie man es auch anhand der Meldungen der Tagespresse über Lieferengpässe und leere Lager an Biontech bereits vor wenigen Wochen entnehmen konnte.

Wir sitzen also in der Zwickmühle: Während die meist erst lange nach den Senioren und sonstigen Risikogruppen im Spätsommer geimpften jungen Menschen nun auch ab sofort schon ihre Drittimpfung erhalten sollten, herrscht im Praxis-Kühlschrank Leere! Somit bleibt für Sie, liebe Patientinnen und Patienten, nun abzuwägen, ob Sie für sich auch eine Impfung mit dem Impfstoff von Moderna akzeptieren würden - hier muss das Risiko der seltenen Herzmuskelentzündung gegen das Risiko eines Impfdurchbruches/einer Infektion abgewogen werden. Eine offizielle Stellungnahme hierzu liegt leider nicht vor;  aus pragmatischen Gründen möchten wir Ihnen diese Möglichkeit jedoch zur Verfügung stellen.  Letztlich ist die Situation vergleichbar mit der im Frühjahr, als die Impfung mit AstraZeneca zwar eigentlich für Menschen ab 60Jahren empfohlen war, jedoch auch jüngeren eröffnet wurde, um einen zeitnahen Impfschutz zu ermöglichen. Diese Option wurde damals im SCHAAZ in großem Umfang von Ihnen dankbar angenommen...

Sobald es hierzu neue Informationen gibt, werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

Bis dahin wünschen wir Ihnen Durchhaltevermögen, Gesundheit und

Einen guten Start ins neue Jahr 2022 !

Ihre HausärztInnen im SCHAAZ mit Team

 

Liebe Patientinnen und Patienten der

Praxis Ott/

Ott-Tiemann!

Für die PatientInnen unserer Praxis, die die Zeit zwischen den Jahren nutzen möchten, um ihren Covid-Impfschutz zu vervollständigen, aufzufrischen oder auch überhaupt erst zu beginnen, bieten wir ein

 

Offenes Weihnachtsimpfen

am 27.12.2021

von 9:00Uhr bis 13:00Uhr

 

Es können Erst- /Zweit- und Drittimpfungen (mit mind. 4 Monaten Abstand zur zweiten Impfung, bei Einmalimpfung mit Johnson 4 Wochen) durchgeführt werden.

Verabreicht wird gemäß den Vorgaben der STIKO für Personen unter 30Jahren der Impfstoff von Biontech/Pfizer (solange der Vorrat reicht), für Personen ab 30Jahren der Impfstoff von Moderna (da reicht der Vorrat auf jeden Fall!). Auch Kinder sind zur Impfung willkommen!

Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich.

Bitte bringen Sie Ihren Impfpass, Gesundheitskarte, gute Laune, Weihnachtsstimmung und auch ein bisschen Geduld mit!

Herzliche Grüße und bis dahin ein frohes Weihnachtsfest!

Dr. Meike Ott-Tiemann & Dr. Christian Ott

Impfsituation(Covid19)im SCHAAZ (18.12.2021)

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Kinder!

HURRA - vergangenen Mittwoch ist auch bei uns im SCHAAZ die erste Lieferung des speziellen Kinderimpfstoffes von Biontech/Pfizer für Kinder von 5-11Jahren eingetroffen! Und zeitgerecht hat auch die - in Zeiten der Pandemie sonst eher schwerfällige - STIKO bereits ihre Empfehlung herausgegeben: Demgemäß wird die Impfung insbesondere für Kinder mit definierten Vorerkrankungen sowie mit RisikopatientInnen für einen schweren Erkrankungsverlauf im direkten Umfeld empfohlen; jedoch können auch alle anderen Kinder auf individuellen Wunsch von Kind und Eltern nach ärztlicher Aufklärung geimpft werden.  Typische Nebenwirkungen der Impfung wie Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Übelkeit oder Fieber können zwar auch bei Kindern auftreten, schwerwiegende Nebenwirkungen wie die oft zitierte Herzmuskelentzündung sind in dieser jungen Altersklasse jedoch nicht beobachtet worden.

Weiterführende Informationen finden Sie auf diesem Faktenblatt des RKI:

Faktenblatt zur COVID-19-Impfung bei Kindern und Jugendlichen (rki.de)Faktenblatt zur COVID-19-Impfung bei Kindern und Jugendlichen (rki.de)

darüberhinaus empfehlen wir hierzu die aktuelle Sonderfolge des Podcasts "Coronavirusupdate" des ndr vom 15.12.2021:

Coronavirus-Update Sonderfolge: Kinderimpfung | NDR.de - Nachrichten - NDR InfoCoronavirus-Update Sonderfolge: Kinderimpfung | NDR.de - Nachrichten - NDR Info

Weniger erfreulich dagegen ist der momentane Lieferengpass des bisher von uns vorrangig verimpften Impfstoffs Comirnaty von Biontech für Erwachsene. Konnten wir hier bisher noch von unserer vorausschauenden Bestellung der letzten Wochen profitieren, so müsssen auch wir ab sofort streng nach den Kriterien der Impfempfehlung vorgehen: Menschen unter 30Jahren erhalten Biontech, Personen über 30 den vollkommen gleichwertigen Impfstoff von Moderna.  Dies macht für uns die Planung erheblich komplexer -  wir bitten Sie daher um Akzeptanz und Geduld, sowohl was die Vergabe von Impfterminen als auch was den Ablauf am Impftag selbst angeht (Moderna kann nicht in großem Umfang vorbereitet werden, sondern muss für jeden Patienten frisch aufgezogen und direkt verimpft werden...).

Trotz aller Hindernisse geben wir weiterhin unser Bestes, um Ihnen einen optimalen Schutz gegen das Virus zu ermöglichen und gemeinsam der vierten (und jeder weiteren) Welle die Stirn zu bieten!

Wir wünschen allen unseren PatientInnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!

Ihre Hausärzte und Team im SCHAAZ

Impfsituation(Covid19)im SCHAAZ (01.12.2021)

Liebe Patientinnen und Patienten!

Unser Boosterday am vergangenen Samstag war ein voller Erfolg - es konnten 1473 Menschen geimpft werden!!! Wir danken Ihnen allen für Ihre tolle Disziplin und gute Laune und unserem gesamten Team für den überragenden Einsatz! 

Wie Sie sicher über die Medien erfahren haben, können wir ab sofort den Imfpstoff von Moderna ("Spikevax") beziehen, der nun vorrangig eingesetzt werden soll. Biontech wird seit dieser Woche  nur noch in geringerem Umfang ausgeliefert und muss somit insbesondere den jungen Menschen unter 30Jahren vorbehalten werden, für die Moderna aufgrund des erhöhten Myokarditisrisikos nicht empfohlen wird.

Auch wenn dies - mal wieder- von Herrn Spahn äußerst ungünstig kommuniziert wurde, möchten wir Sie ermutigen, auch Moderna aufgeschlossen gegenüber zu stehen: aufgrund des höheren mRNA-Anteils bietet der Impfstolff einen ebenbürtigen, wenn nicht gar besseren Schutz  vor einem schweren Coronaverlauf. Zudem wird bei der Boosterimpfung nur die halbe Dosis verabreicht, so dass sich auch die Nebenwirkungen im Rahmen halten.

Unsere Meinung: Gehupft wie getupft ob Biontech oder Moderna! Vorerst immerhin können wir noch ausreichend Biontech anbieten, werden aber sicher demnächst auch umstellen müssen, nicht zuletzt aufgrund der

KINDERIMPFUNGEN!!!!!!

Am vergangenen Donnerstag, dem 25.11.2021, wurde - endlich!- der Weg frei gemacht für die Impfung von Kindern von 5-11Jahren, für die seitens der EMA der Impfstoff von Biontech in reduzierter Dosis zugelassen wurde.  Somit sind auch unsere Jüngsten nicht mehr auf die Vernunft der sie umgebenden Erwachsenen angewiesen, sondern haben die Möglichkeit, sich selbst zu schützen. Sicher sind viele von Ihnen, liebe Eltern, diesbezüglich noch zurückhaltend und warten auf eine offizielle Stellungnahme der STIKO - wenn Sie jedoch überzeugt sind, Ihrem Kind diese Schutzimpfung zeitnah zukommen zu lassen und Ihr Kind ohnehin bei uns in Behandlung ist, wenden Sie sich gerne an uns! 

Ihre HausärztInnen im SCHAAZ & Team

Liebe Patientinnen und Patienten !

Die vierte Coronawelle rollt, in den Medien überschlagen sich die Warnungen und Aufrufe zum Impfen und entsprechend groß ist die Nachfrage nach Booster-Impfungen.

Daher laden wir Sie herzlich ein zu unserem

Booster-Day am 27.11.2021

Wer? Alle PatientInnen des SCHAAZ, die Interesse an einer Booster-Impfung haben und deren

zweite Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt (bei Einmalimpfung mit Johnson bereits nach 4 Wochen),

insbesondere Menschen ab 60Jahren sowie Personen mit chronischen Erkrankungen

Wann? Am Samstag 27.11.2021 ab 9:00Uhr Einzelheiten s. unten

Wo? Im Schaafheimer Ärztezentrum, Taunusstraße 3, 64850 Schaafheim

Was? Wir führen Drittimpfungen ausschließlich mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer durch; dies ist auch möglich, wenn die Grundimmunisierung mit Moderna oder Astra erfolgte!

 

Analog zu unseren beiden Astra-Days bitten wir Sie, sich alphabetisch entsprechend ihrem Nachnamen zu folgenden Zeitfenstern einzufinden:

A - H: 9:00 - 11:00Uhr

I - P: 11:00 - 13:00Uhr

Q - Z: 13:00 – 15:00Uhr

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Sollten Sie bereits einen Impftermin vereinbart haben, steht Ihnen frei, ob Sie diesen wahrnehmen oder sich unserem Impftag anschließen.

Die üblichen Hygienemaßnahmen (Mund-Nasenschutz und 1,5m Abstand) sind dabei selbstverständlich einzuhalten.

Nutzen Sie bitte die Parkplätze an der Kulturhalle Schaafheim.

Wir freuen uns auf rege Beteiligung!

Ihre HausärztInnen im SCHAAZ mit Team

Impfsituation(Covid19)im SCHAAZ (18.11.2021)

Liebe Patientinnen und Patienten,

Wie so oft in dieser Pandemie sind die Neuigkeiten kurzlebig und die Empfehlungen von gestern morgen schon wieder veraltet. Aufgrund der heutigen Stellungnahme der STIKO gelten für die Booster-Impfung nun folgende Empfehlungen:

Allen Personen ab 18Jahren wird eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff (Biontech oder Moderna) nahegelegt,  die üblicherweise 6Monate nach der 2. Impfung erfolgen sollte. Eine Verkürzung des Impfabstands auf 5Monate kann bei ausreichender Kapazität erwogen werden. Nach wie vor wird die Boosterimpfung ganz besonders Menschen im Alter >70Jahren, HeimbewohnerInnen sowie medizinischem Personal empfohlen. Hintergrund der Ausweitung auf alle Erwachsenen ist neben der Aufrechterhaltung des Individualschutzes die Reduktion der Übertragung von SARS-CoV2 in der gesamten Bevölkerung (gerade auch bezüglich der hochinfektiösen Delta-Variante), um die Infektionswelle abzuschwächen und weitere schwere Erkrankungs- und Todesfälle zu verhindern.

Die Auffrischung dient also sowohl dem Selbstschutz als auch dem Schutz Ihrer Mitmenschen und lässt einen längerfristigen robusten Impfschutz erwarten, und trägt somit auch zur Entlastung der besorgniserregend hohen Belegung der Intensivstationen bei. Jeder Geimpfte, der kein Intensivbett benötigt, kann dadurch einem Herzinfarktpatienten das Leben retten!

Vordringlich geimpft werden sollten selbstverständlich auch bisher überhaupt Nicht-Geimpfte - sollten Sie zu dieser Personengruppe gehören, scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen, um eventuelle Vorbehalte und Bedenken auszuräumen und nun doch die Chance des lebensrettenden Piekses zu ergreifen - wir haben noch nie so viel geimpft wie in diesem Jahr und sind bestens in Übung, es wird also bestimmt nicht weh tun!

Mit der Planung  unseres "Boosterdays" haben wir der aktuellen STIKO-Empfehlung ja quasi schon vorgegriffen und wiederholen also hiermit nochmals unsere herzlichste Einladung!

Ihr Team im SCHAAZ, gez. Dr. Meike Ott-Tiemann

 

Impfsituation(Covid19 und Grippeimpfungen)im SCHAAZ (11.11.2021)

Liebe Patientinnen und Patienten,

deutschlandweit überschlagen sich die Ereignisse und wie vielfach vorhergesagt befinden wir uns nun mitten in der 4. Welle der Coronapandemie, getragen durch die Deltavariante des Covid19-Virus. Für die nächsten Wochen ist leider eine weitere Zunahme der Inzidenzen zu erwarten und unser aller Alltag wird erheblich durch diese Pandemie bestimmt sein. 

Noch im Sommer war die Nachfrage nach Covidimpfungen relativ bescheiden und v.a. von Jugendlichen erzeugt. Wie auch in anderen Praxen musste auch bei uns abgelaufener Impfstoff verworfen werden. Mit den steigenden Infektionszahlen und dem Aufruf zur Boosterimpfung bei gleichzeitigem Schließen der Impfzentren ist die Nachfrage nun enorm gestiegen. Im Folgenden möchte ich versuchen, die wichtigsten Fragen zu Auffrischimpfungen zu beantworten.

Wer sollte geboostert werden ?  

Wohl getrieben von der Unruhe des Wahlvolks wurde vom Bundesgesundheitsminister recht undifferenziert zur allgemeinen Boosterung aller ab dem 1.9. aufgerufen, gleichzeitig wurden die meisten Impfzentren geschlossen. Dass eine Boosterung prinzipiell den Schutz des Einzelnen erhöht ist unter Impfexperten abseits der Querdenkerszene auch unbestritten. Mit Aufkommen der Deltavariante ist der hervorragende Schutz vor schweren Krankheitsverläufen (=Krankenhauseinweisung) durch die Impfstoffe von Biontech und Moderna auf ca. 95% reduziert, bei Astra-Zeneca ist der Schutz auf unter 90% gefallen und bei Johnson&Johnson noch erheblich stärker abgeschwächt. Dieser Abfall der Schutzwirkung mit Durchbruchinfektionen betrifft verschiedene Risikogruppen natürlich in ganz unterschiedlichen  Ausmaßen und v.a. alte Menschen sind von einem schnelleren Verlust des Impfschutzes betroffen.  Nach wie vor liegt bei jungen Menschen nach zweifacher Impfung mit Biontech, Moderna oder Astra aber ein guter Impfschutz vor.

Die Ständige Impfkomission (Stiko) gibt dementsprechend gezieltere Empfehlungen für eine Boosterimpfung, und zwar für folgende Risikogruppen:

1. Alle Immunsupprimierten und Niereninsuffizienten.

2. Alle Menschen ab 70 Jahren

3. Alle, die mit dem Einmalimpfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurden

Der Covid19-Antikörpertiter gibt keine Aussage bzgl. der Indikation einer Boosterimpfung !

Wann sollte geboostert werden ?

Die Boosterung erfolgt 6 Monate nach der Zweitimpfung.

Nach einer Johnson-Impfung kann bereits nach 4 Wochen geboostert werden.

Mit welchem Impfstoff wird geboostert ?

Prinzipiell wird wegen der besseren Wirksamkeit bei Auffrischimpfungen mit einem m-RNA Impfstoff geboostert, also Biontech oder Moderna. Optimalerweise (die Zulassungsstudien waren ja so ausgelegt) sollte dies mit dem Impfstoff der Erstimpfungen erfolgen. Da die Handhabung dieser empfindlichen Impfstoffe bekannterweise sehr kompliziert ist, sie nach der Aufbereitung innerhalb von Stunden verfallen und sich die Impfstoffe fast gleichen, haben wir uns entschieden ausschließlich mit Biontech-Pfizer zu boostern. 

Wann wird geimpft und wie bekomme ich einen Impftermin ?

Die Impfungen erfolgen nach Anmeldung und v.a. Freitags Nachmittags. Derzeit richten wir noch weitere Impffenster ein und versuchen sogar teilweise spontan zu impfen.

Dies alles geht zu Lasten der regulären Sprechstunde (Siehe Artikel von Meike Ott-Tiemann in der Schaafheimer Zeitung vom 28.10.!). Bei begrenzten Kapazitäten möchten wir die Termine daher zunächst bevorzugt an die o.g. Risikogruppen vergeben.

Wo kann ich noch geimpft werden ?

Das Gesundheitsamt Darmstadt bietet fast tgl. freie Impfsprechstunden ohne Voranmeldung an:

https://www.gesundheitsamt-dadi.de/infektion/informationen-zu-corona/

Und die Grippeimpfungen ?

Gehen natürlich weiter: Ohne Voranmeldung dienstags und donnerstags von 11.00-12.00 und freitags von 16.00-17.00.

Ihre Hausärzte im SCHAAZ, gez. Christian Ott

Stellungnahme der Schaafheimer Hausärzte im Schaafheimer Anzeiger (28.10.2021)

Liebe Patientinnen und Patienten,
„Ihr geht ja gar nicht mehr ans Telefon!“, „ Muss ich wirklich wegen dem bisschen Halskratzen
wieder am Hintereingang in der Kälte anstehen, obwohl ich extra noch einen Schnelltest gemacht
habe?!“...
Diese und ähnliche vorwurfsvolle Äußerungen werden unseren Mitarbeiterinnen immer häufiger
zugetragen. Nach mehr als eineinhalb Jahren Corona-Ausnahmezustand scheint sich allenthalben
eine gewisse Erschöpfung, Ungeduld oder einfach auch Gewöhnung an die „neue Normalität“
breitgemacht zu haben, die wir in unserem alltäglichen Bemühen um Ihre hausärztliche Versorgung
als oft unangemessene Forderungshaltung erleben. Deshalb wende ich mich heute erneut an Sie,
liebe Mitbürger:innen:
Während uns zu Beginn der Pandemie viel Dankbarkeit und Wertschätzung entgegenschlug,
erfahren wir mittlerweile zunehmend aggressive, selbstbezogene Forderungen und
Anspruchshaltungen. Gleichzeitig hat sich auf unserer Seite das Arbeitsspektrum in diesem
Zeitraum extrem gewandelt: Anders als im Frühjahr 2020, als wir Corona-bedingt unser
Sprechstunden- und Hausbesuchspensum einschränken mussten, stehen wir heute wieder mit
unserem vollumfänglichem hausärztlich-internistischen Leistungsspektrum zur Verfügung, bieten
neben der gew

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